Dürfen wir vorstellen?

Unsere neue Kollegin

Ich bin Jara Wenz, bald verheiratet und heiße dann Giesler, bin 28 Jahre alt und lebe in Kleinlinden (Gießen). Wenn ich nicht gerade im Auftrag des GJWs unterwegs bin, findet man mich beim Kaffeetrinken mit meinen Freund*innen, im Skatepark, im Wald bei einem langen Spaziergang, im Pferdestall, bei diversen sportlichen Aktivitäten oder mit einem guten Buch auf meiner Terrasse.
Ehrlich gesagt, hätte ich mich vor drei Jahren nicht bei einem christlichen Träger arbeiten sehen, doch es ist erstaunlich was Gott alles tut. Anders als viele andere Mitarbeitende in christlichen Werken, bin ich nicht in einem christlichen Umfeld aufgewachsen und auch meine Oberstufenzeit an einer Klosterschule hat mich nicht zum Glauben geführt.
Erst in meiner Studienzeit als Lehramtsstudentin durfte ich Gott ganz persönlich kennenlernen und meine ersten Schritte im Glauben machen. Zu diesem Zeitpunkt war meine entstehende Beziehung zu unserem himmlischen Vater etwas, das mir viel Kraft und Halt gegeben hat. Ich habe Gott vor allem im Lobpreis erlebt und das obwohl ich überhaupt nicht singen kann . 2019 bin ich alleine nach Portugal gereist und habe dort meinen Bund mit Jesus bei einer Meerestaufe besiegelt.
Nach meinem ersten Staatsexamen und einiger Zeit die ich an einer Schule gearbeitet habe war mir klar: So geht’s nicht weiter – mein Herz schlägt für eine freiere Form der Kinder- und Jugendarbeit. Vielfältige Erfahrungen in der außerschulischen, pädagogischen Arbeit durfte ich unter anderem als Betreuerin und Leiterin auf diversen Reitfreizeiten sowie in einem Gießener Jugendzentrum sammeln. Umso mehr freut es mich, meinen Platz im GJW gefunden zu haben, wo sich Bildungsaspekte und Kinder- und Jugendarbeit vereinen und mit dem Glauben verbinden lassen.
Meine Herzensangelegenheit ist es, jungen Menschen zu helfen, sich zu selbstbestimmten, mündigen und handlungsorientierten Wesen, die für ihre Werte und Gefühle einstehen, zu entwickeln. Mir ist es wichtig, sie in ihrem Heranwachsen zu unterstützen, sich ausprobieren und ausleben zu lassen und ihnen ihren durch Gott gegebenen Wert zuzusprechen. Viel zu spät habe ich selbst erkannt, welche Befreiung es ist, einen liebenden Gott an seiner Seite zu haben.
Ich möchte im Rahmen des GJWs Räume schaffen, in denen junge Menschen sie selbst sein und Jesus erleben können, ohne darüber nachdenken zu müssen, ob ihr Glaube, ihr Outfit oder das neue Handy tauglich für Instagram sind. Mir ist es wichtig, in einer Welt voller Be- und Verurteilung, junge Menschen zu empowern, sodass sie aufblühen und zu dem individuellen Menschen werden können, den Gott für sie gedacht hat. In alledem ist mir der Zusammenhalt und die Ermutigung unter uns Christ*innen besonders wichtig.