Dürfen wir vorstellen?

Unser neuer Kollege

Wer bist du?

Ich heiße Nate Martin, bin 27 Jahre alt und bin Musik- und Englischlehrer aus Greensboro, North Carolina, in den USA, wo ich auch studiert habe.

Was hast du studiert?

In Greensboro habe ich meinen Bachelor und Master in Musik und Pädagogik gemacht und seit fünf Jahren unterrichte ich Englisch als Fremdsprache und Orchester. Meine Hauptinstrumente sind Cello und Geige und seit eineinhalb Jahr habe ich ein großes Interesse für Arabische Musik entwickelt.

Was machst du jetzt hier in Deutschland?

Jetzt arbeite ich als Englisch-Fremdsprachenassistent in Rotenburg an der Fulda und bin seit April in Teilzeit im GJW und in der EFG Kassel-West, wo ich mein geistliches Zuhause gefunden habe. In der Gemeinde arbeite ich in der Jugendgruppe mit syrischen Jugendlichen und nehme an vielen Veranstaltungen und Ereignissen teil.

Warum bist du nach Deutschland gekommen?

Nach meinem Master Studium habe ich gehört, dass ich nach Deutschland kommen kann um Englisch zu unterrichten. Ich habe mich sofort für die Stelle beworben und sie, Gott sei Dank, bekommen. Wegen der deutschen Kultur und der Sprache, zu der ich eine persönliche Verbindung habe, wollte ich sowieso schon immer nach Deutschland kommen.

Du sprichst Deutsch und hast kaum einen Akzent, warum ist das so?

Zum Glück hatte ich die Gelegenheit in meiner Kindheit ein paar Jahre in Deutschland zu wohnen. Wegen der Arbeit meines Vaters habe ich in Wiesbaden von der 3. bis 7. Klasse gewohnt und habe dort ziemlich schnell Deutsch gelernt. Wegen meines Musikstudiums konnte ich an der Uni nicht Germanistik als zweites Fach studieren. Die deutsche Aussprache ist mir nicht fremd, da ich wahrscheinlich schon sehr früh Deutsch gelernt habe. Mein musikalisches Gehör hat es mir auch leicht gemacht, die Aussprache schnell zu lernen.

Warum willst du jetzt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten?

In meiner Heimatgemeinde habe ich schon immer viel mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene gemacht. An meiner Uni war ich im Campus-Outreach und Bibelkreisen aktiv und, auch durch meinen Beruf als Lehrer, liebe ich es, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Kinder sind spannend und Jugendlichen sind lustig und schlau, wenn sie die Welt entdecken. Meine Zeit als Teenager wurde durch eine gute Jugendgruppe geprägt.

Was hast du in deiner Freizeit als Teenager gemacht?

In der High-School habe ich viel mit meiner eigenen Jugendgruppe unternommen, z.B. Freizeiten, Bibelkreise und Reisen. In meinem Freundeskreis sind wir viel gewandert, haben zusammen Musik gemacht, Sport getrieben und zusammen gekocht. Ich lebte damals in einer kleinen Stadt und meine Freunde und ich sind oft in andere Städte gefahren, um etwas zu erleben. Wir sind auch öfters zum Strand oder in die Berge gefahren, weil wir in der Mitte des Staates gewohnt haben.

Was machst du, wenn du Freizeit hast?

Wenn ich jetzt Freizeit habe, treibe ich gerne Sport und versuche, mind. viermal die Woche, im Fitnessstudio zu trainieren. Dort habe ich ein paar Freunde kennengelernt und hoffe immer fit und gesund zu bleiben. Ich koche gerne und schaue Bollywood Filme mit meinem Mitbewohner, der aus Indien kommt. Wenn ich es mir leisten kann, reise ich auch gerne. In meinem Alltag bin ich meistens unterwegs, um die Stadt mit meinem Mitbewohner, Freunden oder auch mit den Jugendlichen aus der Gemeinde, kennenzulernen. Wenn ich alleine bin, mache ich gerne Musik und lerne die arabische Sprache.
 

Aus was für einer Gemeinde kommst du?

Meine Familie ist aus einer southern-baptist Gemeinde in den USA, und wir haben fast immer southern-baptist Gottesdienste besucht. Meine Mutter ist römisch-katholisch und mein Vater ist Baptist. Trotz der Unterschiede haben wir in meiner Kindheit immer zusammen die Bibel gelesen, zusammen gebetet und mit meinen vier Schwestern die Kirche besucht.

Worauf freust du dich in der GJW-Arbeit?

Für mich ist Jugendarbeit besonders wichtig. Jesus hat seine Gemeinde etabliert und es ist eine wunderschöne Aufgabe mit meinen deutschen Geschwistern zu arbeiten. Gott hat mich früh im Leben von meinen Sünden gerettet und ich weiß wie wichtig es ist, eine persönliche Beziehung zu Jesus zu haben. Ohne meine verschiedene Jugendgruppen, die Unterstützung meiner Eltern und die wichtige Rolle meines Jugendpastors, wäre ich nicht so stark und sicher in meinem Glauben geworden. Ich bin gespannt zu sehen, wie die Kirche in Deutschland sich entwickelt und wie wir zusammen neue Generationen mit der rettenden Botschaft erreichen können.