Goldrausch

Pfingstcamp 2019

Ohne Handy macht‘s mehr Spaß!

Diese Aussage stammt von einem der Teilnehmenden des diesjährigen Pfingstcamps, der sich im Vorfeld dazu entschlossen hatte, sein Handy nicht mit aufs Camp zu bringen. Diesem Satz können wir uns voll und ganz anschließen, denn wir hatten auch dieses Jahr eine sehr abwechslungsreiche, fröhliche Zeit auf dem Camp, in der wir intensive Gemeinschaft ohne Handys erleben konnten.

Anfangs machten wir uns als Goldgräber auf den Weg, um dann festzustellen, dass es nicht so einfach ist, nach Gold zu graben, um anschließend mit den Taschen voller Gold womöglich von Diebesbanden abgefangen zu werden. Also gründeten wir die Stadt „Boomtown“ und genossen erst einmal das Leben in Gemeinschaft. Jeden Morgen wurden wir von Fanfarenklängen unseres „Stadt-Trompeters“ geweckt und anschließend stimmte uns unsere „Stadt-Band“ auf den Tag ein. Musik spielte eine große Rolle in unserem Alltag und so konnte man unser „Hallelu, hallelu, hallelu, Halleluja“ oder unser Canplied „Er ist links, er ist rechts, er ist hinten, er ist vorn. Er ist unten, er ist oben, er ist hier und obendrein will er in Deinem Herzen sein“ sicher noch weit entfernt erklingen hören. Dieses Lied passte inhaltlich hervorragend zu unseren thematischen Einheiten, in denen wir zum einen ein tolles Theaterstück zu sehen bekamen, in denen sich fünf Freunde auf den langen und beschwerlichen Weg machten, um beim Goldrausch mit dabei zu sein. Und auf der anderen Seite mit den Kindern davon hörten, dass wir durch Jesus großartige Begleitung in unserem Leben haben, dass wir etwas für unsere Glaubensüberzeugungen einsetzen dürfen und wir uns in Krisensituationen Unterstützung holen sollen, die uns stärkt und uns in unserer Persönlichkeit festigt, so wie Gott uns erschaffen und ins Leben geliebt hat.

Zu hören gab es auch über die Tage verteilt, viel fröhliches Gelächter, Anfeuerungsrufe und Begeisterung, bei unseren verschiedenen Spielen mit allen zusammen oder über den Platz verteilt, während der freien Zeit.

Am letzten Tag haben wir uns dann doch auf den Weg gemacht, um in „freier Wildbahn“ nach Gold zu schürfen. Dabei begegneten wir tatsächlich dem ein oder anderen Goldräuber, aber konnten mit viel Geschick durch unser gefundenes Gold unsere Stadt ausbauen und neben einer Kirche, ein Rathaus, einen Saloon und andere Gebäude errichten. Und zu unserer aller Freude konnten wir uns von unserem übrigen Gold noch ein wunderbares Festessen leisten, um unseren Erfolg zu feiern.

Die Tage auf dem Pfingstcamp mit prasselndem Lagerfeuer, einer spannenden Geschichte, Spiel und Spaß am Tag, tollen und witzigen Liedern, Impuls-Andachten sowie Inputs über Inspirierendes aus der Bibel und den Nächten im Schlafsack haben immer wieder ihren eigenen Charme. Und dazu braucht es weder Handys, noch andere Spielkonsolen, sondern vor allem engagierte Mitarbeitende, ohne die diese Zeit niemals möglich wäre, aufgeschlossene Kinder, eine tatkräftige Küchen- und Spül-Crew und die Gewissheit, dass Gott uns bei all unseren Abenteuern dort und in unserem Alltag segnet Handysund begleitet.

                                                                                                                                   Stefanie Hund